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sunrise
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So Mär 18, 2018 10:59 pm

Hi,

ich habe mich mal an einer Horrorstory versucht, ist das erste Mal, dass ich was in diesem Genre geschrieben habe. Außerdem können hier eigene Stories gepostet werden.

London's Night


Jessy, eine junge Frau aus London, hatte soeben ihren Abschluss gemeistert. All die Jahre so viel Lernerei, das muss jetzt gefeiert werden.
Gerade klingelte ihr Handy. Ein Blick auf ihr Display verriet ihr, dass es ihre Freundin Jessica war. Sie ging ran. “Hallo?“
Niemand antwortete.
Etwas eindringlichlicher wiederholte sie ihr Hallo.
Am anderen Ende vernahm man nur ein Rauschen. “Hilfe-eeh-eh“, tönte es aus dem Hörer.
“Jessica, lass die Witze, das ist nicht komisch.“ Jessy war verärgert.
“Jessica... Man, jetzt lass das oder ich leg auf!“
Prompt ertönte Jessicas Stimme: “Nicht auflegen. War doch nur Spaß.“
“Ja, uralt und nicht witzig!“, entgegnete Jessy.
“Ok, ok, alles gut. Wir warten hier schon draußen auf dich. Heute wird gefeiert.“
Jessica klang hochmotiviert. Jedenfalls motivierter als Jessy, die immer noch etwas verärgert über den Anruf war.
Sie packte ihre Sachen und ging aus dem Haus. Ihre drei Freundinnen erwarteten sie schon.
“Na endlich, dachte schon, du wärst unterwegs eingeschlafen“, kicherte Melissa.
Annette lachte. “Klar, den Eindruck haben wir doch öfter!“
Jessy rollte mit den Augen. “Ich staune immer wieder, wie witzig ihr seid.“
“Ohne uns würdest du dich langweilen.“, sagten die anderen drei im Chor.
“Ihr habt Recht“, sagte Jessy mit ernster Stimme, “ohne euch würde echt etwas fehlen. Ihr seid meine Besten!“
“Darauf trinken wir heute und wackeln mit den Ärschen. Heute heizen wir die Jungs mal so richtig ein.“ Melissa war in Partylaune.
“Hehe, ja, heute kommt keiner ungeheizt aus der Kneipe. Die Tische werden sowas von erobert.“ Annette legte einen kleinen Tanzmove auf der Straße hin.
Sie hörten bereits die Musik aus dem Laden.

Vor der Kneipe standen etliche Leute.
Die meisten waren schon angetrunken und unterhielten sich lautstark.
Die vier huschten an der kleinen Menge vorbei und betraten die Kneipe.
Sie war etwas größer als eine gewöhnliche Kneipe, sie hat mehrere Bereiche und kleine Tanzbühnen, extra mit LED-Lichtanlagen ausgestattet.
Jessica eroberte eine davon sofort, die andern holten sich was zu trinken.
“Jessica ist schon voll im Move“, sagte Melissa kichernd. “Sie nimmt sich unser Vorhaben wirklich zu Herzen.“
“Wir doch auch“, entgegnete Jessy, “wir kippen uns erst mal ordentlich was rein.“
Annette blickte zur Bühne und beobachtete Jessica. “Man, die kann tanzen.“
Jessy und Melissa schauten zu ihr rüber.
“Warte erst mal, bis wir loslegen, ich garantiere für nichts.“ Jessica trank ihren Tequila und bestellte sich einen neuen.
Nach ein paar Drinks stürmten auch sie die Bühne. Die Musik donnerte durchs Gebäude und nach 20 Minuten war ihnen so warm, dass sie nach draußen vor die Kneipentür gingen.
“Man, ist das geil, ich glaub, ich war noch nie so frei wie jetzt im Augenblick!“, sagte Annette.
Die drei nickten.
Annette zeigte auf ein altes Gebäude schräg gegenüber. “Wisst ihr eigentlich, was mit dem Gebäude passiert ist? Warum ist es jetzt verlassen?“
Jessica blickte auf, sie kannte die Geschichte und begann zu erzählen: “Einmal war das ein Gebäude für Geschäftsmänner, die hier in der Stadt Termine hatten. Die meisten Treffen haben da stattgefunden. Der Besitzer hat es eigens dafür hergerichtet, es gab Küchenservice mit Büffet und chic eingerichtete Gesprächsbereiche, in denen die Leute ihre Geschäfte abwickeln konnten.
Der Laden lief gut, denn die Businessmen ließen viel Geld da und der Inhaber wurde genauso reich wie seine Kunden, für jedermann ein voller Gewinn.
Doch eines Tages gab es an einem Abend einen Stromausfall. Was da drin genau passiert ist, weiß man nicht, jedoch blieben alle im Gebäude. Es wurde zur Evakuierung aufgerufen, denn der Sicherheitskasten war durchgebrannt, aber es ging niemand raus.
Tagelang blieben die Menschen da drin, es war totenstill. Man hat hier draußen nichts gehört. Die Presse sowie die Londoner Polizei war vor Ort, einige Männer gingen rein, um die Leute sicher und geordnet da rauszuholen, aber auch sie blieben da drin.
Der Funkkontakt versagte.
Alles, was da drin passiert ist, ist ungenau, einfach, weil die Kommunikation so einseitig war. Die Polizei verzichtete dann darauf, weitere Männer reinzuschicken, aus Sorge, dass auch sie im Haus bleiben würden. Die ganze Sache war auf jeden Fall ein großes Rätsel.
Was zur Hölle geschah in dem Haus? Die Zeitungen waren jahrelang voll damit. In Talkshows wurde das alles breitgetreten, das zog Neugierige an, die dann als vermisst gemeldet wurden. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft, Personal wurde aufgestellt, damit niemand mehr das Haus betreten kann.
Die Männer haben irgendwann ihren Dienst verweigert.
Sie wirkten völlig verstört, ja, fast wie von Sinnen.
Heute sagt man, man solle auf keinen Fall nach 0 Uhr auf dieser Straße verweilen, Leute, die auf dieser Straße von dieser Kneipe nach Hause müssen, nehmen entweder einen großen Umweg oder schlafen bei Bekannten.
Das Ganze ist 15 Jahre her, ich glaube, die meisten haben das wieder vergessen, nur noch London kennt diese Geschichte.
Meine Mutter hat sie mir erzählt.“
Die anderen schauten etwas betreten ihre Freundin an.
“Ja... ja...“, sagte Melissa, “ich erinner mich dunkel daran, ich hatte alte Zeitungsberichte von meinem Dad gesehen. Er hat einer dieser Artikel geschrieben. Man vermutete, dass es der Inhaber war, aber es wurde nie ausgesprochen, es war nur Gemunkel.
Wo er sich befand ist nämlich unklar, keiner weiß, wo er am diesen Tag war. Jedenfalls wurde er seit diesem Tage auch nicht mehr gesehen.“ Jessy starrte Melissa an.
“Naja, egal was da war, es war bestimmt eine gute Geiselnahme und dann einfache Paranoia.“, sagte sie und ging zurück an die Bar.
Die drei anderen schauten sich kurz an und zuckten dann mit den Achseln. Es war für sie nichts Neues. Jessy hatte nichts für Merkwürdiges übrig.

*
2:45 Uhr am Morgen

Jessy öffnete die Augen. Ihr Handy klingelte unaufhörlich.
Oh nein, wer ruft um diese Uhrzeit denn noch an?, dachte sich Jessy und rappelte sich langsam hoch. Sie nahm ihr Handy in die Hand und guckte auf das Display. Melissa.
Jessy rollte mit den Augen und nahm den Anruf entgegen. “Was?“, raunte sie ins Telefon.
“Jessy, hilf mir“, heulte Melissa ins Telefon.
“Warte, was?“
“Hilf mir, Jessy. Ich weiß nicht, wie lange ich den Anruf noch halten kann. Die Verbindung ist sehr schlecht...!“
Irritiert guckte Jessy auf die Uhr.
“Wofür brauchst du Hilfe? Ist dir schlecht, hast du zu viel getrunken? Leg dich einfach in dein Bett und such dir eine stabile Position, dann dreht sich nicht mehr alles.“
“Nein... nein, du verstehst nicht... mir ist nicht schlecht. Mir ist... kalt...!“
“Dann deck dich zu und versuch zu schlafen...!“ Jessy war etwas hilflos. Melissa klang sehr verzweifelt und das war recht untypisch für sie.
“Melissa... warte, ich komm rüber!“
Sie stand auf und zog sich ihre Jeans an, Melissa nun auf laut gestellt.
“Jessy...“
“Ja?“
Melissas Schluchzen wurde unregelmäßiger.
Wie gebannt blickte Jessy auf ihr Handy, das auf dem Bett lag.
“Ja?“, wiederholte Jessy noch einmal, fast fordernd.
“Ich bin nicht Zuhause...!“
Auf das Handy starrend musste Jessy sich erst mal sammeln, sie war nun komplett verwirrt. Sie hatte Melissa gerade nach Hause gebracht.
“Wo bist du?“
“...Holdingstreet ...Ecke... 12.!“
Das war doch in der Nähe der Kneipe, die alte verlassene heruntergekommene Geschäftsstelle, dachte sich Jessy.
Sie zog sich ihre Schuhe an. “Ich bin gleich da!“
Jessy schnappte sich das Handy, stieg die Treppen herab und verließ das Haus.
Beeil dich...!“, hauchte Melissa mit zitternder Stimme, “mir ist so kalt...!“
In großen Schritten lief Jessy mitten auf der Straße durch den leichten Nebel, das Handy am Ohr und immer noch ziemlich verunsichert. Was machte Melissa um diese Zeit in der alten Geschäftsstelle? Wenn sie doch alles für bare Münze nehmen, wieso halten sich die Leute dann nicht fern?
Sie näherte sich dem Gebäude.
“Melissa, ich bin da, wo muss ich hin?“
Keine Antwort. Auf der anderen Seite der Leitung war nur Stille zu hören.
“Melissa...?“
Sie blickte durch eines der Fenster.
Alles war stockdüster, man konnte kaum was erkennen.
Mit den Augen suchte sie den Raum ab, in der Hoffnung, vielleicht Melissas Jacke zu sehen, oder ihr Haar, oder irgendein Körperteil.
Die Straße hinter ihr war vollkommen verlassen.
Aber Melissa antwortete nicht.
Jessy blickte hinter sich.
“Melissa, wo bist du?“
Durch das knackende Geäst schreitend in Richtung Eingangstüre wiederholte sie noch mal Melissas Namen.
Keine Reaktion.
Nur der leise Wind pfiff durch die Luft.
Jessy machte sich die Jacke zu, ein eisiger Wind blies durch die Londoner Straßen.
Vor der Tür blieb sie stehen.
Sie war einen Spalt geöffnet, doch der Blick war gleich null. Stockfinster war es da drin.
Sie blickte noch mal zur Straße in der Hoffnung, Melissa irgendwo dort zu sehen.
Doch die Straße war vollkommen verlassen.
Oh nein, ich muss doch jetzt nicht da rein, oder?, fragte sich Jessy beklemmt.
Eine einzige Laterne sorgte für schummriges Licht im leichten Nebel.
Langsam ging sie in Richtung Straße, mit den Augen die Straße absuchend.
Melissa antwortete nicht mehr, doch die Verbindung bestand noch.
Ab und zu rauschte das Signal, ein leichtes Knistern war zu hören. Aus dem Augenwinkeln sah sie eine kleine Bewegung. Sofort drehte sie ihren Kopf in diese Richtung und suchte die Richtung ab. Eine kleine Lichtspiegelung war zu sehen. Melissa, dachte sich Jessy erleichtert.
Als sie näher kam, konnte sie den Lichtreflex besser ausfindig machen.
Aber es war kein Ohrring, kein Piercing oder das Display von Melissas Handy, es war... Sie ging mit dem Gesicht noch näher ran, konnte aber immer noch nichts erkennen. Hatte es sich gerade bewegt? Jessy fixierte den Punkt mit ihren Augen. Hatte ich mir das gerade eingebildet? Gerade wollte sie sich wieder davon abwenden, da bewegte es sich wieder. Was zum...?
Jessy bekam ein ungutes Gefühl. Sie wollte einfach nur noch ihre Freundin finden und nach Hause, mittlerweile fragte sie sich, was sie hier eigentlich machte. Und gerade jetzt konnte sie nicht aufhören, an die Geschichte dieses Hauses und dieser Straße zu denken. Es schoss ihr immer wieder durch den Kopf.
“Melissa?“, flüsterte Jessy.
Ihr Magen verkrampfte sich und wurde ganz flau. Was sich da bewegte, war nicht Melissa. Es war etwas, das aussah wie Augen mit sehr kleinen Pupillen, eine Iris war gar nicht vorhanden, aber die Augen waren weit geöffnet. Die eine Gesichtshälfte war schwarz, die andere weiß, die Lippen ganz rot und zu einem großen, spitzbübischen Grinsen geformt. Sehr große, weiße Zähne wie aus einem Cartoon waren zu sehen, auf dem Kopf trug es eine Mütze mit vielen kleinen Glöckchen. Jessy starrte in die Augen. Dieses Rascheln der Glöckchen ging ihr durch Mark und Bein. Hinter ihr knackste es. Doch sie traute sich nicht, sich umzudrehen. Sie bewegte sich nicht und versuchte, ganz ruhig zu atmen. Hinter ihr knackte es etwas lauter. Jessy guckte weiter gnadenlos in die Augen vor ihr. In einem kurzen, sehr schnellem Moment wurde ihr klar, dass sie nicht unbemerkt geblieben ist. Die Augen starrten sie an.
Sie bewegte sich immer noch nicht, Adreanlin strömte durch ihren Körper und paralysierte sie, doch auch der Gedanke, sich jetzt zu bewegen und sich als was Lebendes zu outen, schoss ihr durch den Kopf.
Es knackte wieder. Sie sah, dass die gräßlichen Augen nicht unbewegt blieben, sie guckten hin und wieder mal leicht an ihr vorbei, jedes Mal wenn es knackste, mit einem statischem breiten Grinsen.
Es knackste noch lauter. Mit Entsetzen stellte Jessy fest, dass das Knacksen nicht hinter ihr war, es kam aus ihrem Handy.
Das Grinsen der knallroten Lippen wurde noch breiter.
“MELISSA, MELISSA“, sang eine extrem schrille Stimme in ihrem Handy in einem markerschütterndem Ton.
Die Augen leuchteten.
Jessy war geschockt, sie war unfähig, sich zu bewegen und das, was sie vor ihr sah, kam immer näher. Die schrille Stimme aus dem Handy sang immer wieder den Namen von Jessy's Freundin. Die Augen leuchteten gelblich und das Grinsen war so grotesk, dass man allein beim Anblick schon Albträume kriegen würde.
Jessy warf ihr Handy in Richtung der Augen und erlangte wieder die Kontrolle über ihre Beine. Blind rannte sie drauflos, traute gar nicht, sich umzudrehen. Verfolgte es sie?
In ihrem Kopf fing die Stimme zu singen an. MELISSA, MELISSA...!
Sie rannte die Straße zurück, mit letzter Kraft und bildete sich ein, hinter ihr Schritte zu hören. Soll ich mich umdrehen? Aus Angst, wieder diese Augen, diese Fratze zu sehen, tat sie es nicht. Die Stimme war in ihrem Kopf. Vermutlich wird sie es auch nicht mehr dort rausbekommen. So entsetzlich, wie das klang, das war auf ewig in ihrem Hirn eingebrannt.
Sie kam ihrem Haus näher. Es war schon in Sichtweite, doch gefühlt zu weit weg.
Sie wollte nicht stehenbleiben. Aus Angst, wieder zurückgezogen zu werden und in diese gräßlichen Augen zu starren lief sie weiter, ihre Seiten stachen und fühlten sich schon an, als würden die Rippen brechen.
Das Haus kam näher. Endlich, dachte sich Jessy. Sie war noch nie so froh, ihr Zuhause zu sehen wie jetzt in diesem Moment.
Jessy erreichte ihre Haustür. Sie klingelte und klingelte, völlig aus der Puste klopfte sie wild an ihre Haustüre.
Komm schon, Mom, dachte sich Jessy. Mach auf, bitte.
Sie nahm ihre Umgebung schon gar nicht mehr wahr. Das Licht im Flur ging an.
Gott sei Dank. Jessy kamen die Tränen. Ihre Knie waren ganz weich. Die Tür öffnete sich und Jessy fiel auf die Knie. Ihre Mutter stand in der Tür und guckte völlig übermüdet und irritiert ihre Tochter an, die nun auf der Fußmatte weinend kauerte.
“Was ist denn los?“, fragte sie besorgt.
Jessy brachte kein Wort raus.
“Komm erst mal rein“, was ist denn los?
Ihre Mutter schleifte Jessy ins Haus und schloss die Tür. Jessy fühlte sich allmählich wieder sicherer.
“Willst du erzählen, was passiert ist?“, fragte ihre Mutter und stellte ihr einen Orangensaft auf den Tisch.
Jessy begann mit keuchender Stimme zu erzählen:
“Melissa hatte angerufen, sie sagte, sie hätte Angst und ihr wäre kalt und sie würde sich an der Holdingstreet befinden, also wollte ich zu ihr, um ihr zu helfen.“
Ihre Mutter schaute sie nun noch besorgter an.
“Melissa? Schatz, hör mal, Melissa kann nicht mit dir telefoniert haben.“
Jessy blickte auf. “Was? Warum? War sie hier?“
Ihre Mutter schaute bedrückt.
“Melissa ist tot, Liebes.“, sagte sie. “Schon eine ganze Weile.“
Jessy schaute entsetzt. “Was? Aber wie...?“
Ihre Mutter holte einen Zeitungsausschnitt aus der Schublade und legte es vor Jessy auf den Tisch.

Mädchen verschwunden

Ein Mädchen im Alter von 5 Jahren wurde in London für tot erklärt. Zeugen berichteten, dass das Mädchen in das versiegelte Haus eingedrungen ist. Vermutlich eine Mutprobe, ihre Freundin Jessy Warres (6) wurde in psychologische Betreuung gegeben. Zeugen konnten verhindern, dass sie ebenfalls das Haus betritt.

Jessy blickte fassungslos zu ihrer Mutter. “Aber wie...?“
Sie stockte.
“Liebes, du hast damals deine Freundin verloren. Aber scheinbar hat dein Kopf das nicht verarbeitet, die Psychologen damals hatten gesagt, dass das ein Schockzustand ist, aber deine Psyche hat einfach nicht akzeptieren wollen, dass Melissa nicht mehr unter uns ist.“
Jessy schaute noch mal auf den Artikel.
“Schlaf erst einmal, morgen können wir noch mal über alles reden, ok?“, sagte ihre Mutter und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Schlaf gut.“

Jessy beschlich ein ungutes Gefühl. Wer zum Geier hatte sie dann angerufen?
Aus ihrem Schlafzimmer oben ertönte das Geräusch leise raschelnder Glöckchen...
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tabledancer
Kleinkind
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Mi Mär 21, 2018 8:08 pm

Alone

Ich wusste nicht mehr, wann ich das letzte Mal alleine zu Hause war.
War es vor 3 Jahren? Vor 3 Jahren kam ich mit meiner jetzigen Ex-Freundin zusammen, wir haben uns getrennt und nun zog ich wieder in eine eigene Wohnung.
Hi, ich heiße David und das ist mein neues Zuhause.
Gestern habe ich sie besichtigt und noch am selben Tag habe ich sie bekommen. Das hatte mich schon echt überrascht, kam mir aber ganz gelegen.
Ok, sie war etwas heruntergekommen, aber in einer Millionenmetropole etwas auf die Schnelle zu finden, ist nicht leicht. Die Wände waren etwas schwarz, hier müsste ich demnächst mal streichen, aber darum kümmere ich mich dann die Tage.
Viel hatte ich hier noch nicht stehen, aber die paar Sachen reichten. Ich stellte die Standlampe in die Ecke meines Zimmers neben dem Fernseher, mein Bett an der Wand gegenüber.
Eine kleine Mikrowelle in der Küche und einen Wasserkocher. Okay, die Nacht werde ich das überleben.
Ich schaltete den Fernseher an und machte mir ein paar CurryKings in der Mikrowelle fertig, gerade schaute ich eine Sendung über Wohnungsbrände und die Gefahren über Gase.
Das verstehe ich nicht. So hochgefährlich, dennoch wird es in jedem Haushalt zur Verfügung gestellt.
Ich mampfte meine Currywürstchen und wechselte den Kanal. Irgendwas lustiges, das wäre jetzt echt spitze.

23:15 Uhr

Ich wurde langsam müde.
Doch ans Schlafen gehen war noch nicht zu denken.
Ich amüsierte mich gerade zu sehr über eine nächtliche Talkshow. Zum Brüllen komisch.
Nach einiger Zeit fielen mir die Augen zu, doch die Lacher aus dem Fernseher ließen mich wieder aufschrecken.
Ok, dachte ich mir, Zeit für's Bett.
Ich schaltete den Fernseher aus und machte das Licht aus. Dann torkelte ich schlaftrunken auf mein Bett zu.
Echt gemütlich. Sich hinzulegen, wenn man richtig müde ist, ist doch ein sehr schönes Gefühl.

02:35 Uhr
Stockfinstere Nacht. Alles ist ruhig. Beinahe...
Ich öffne die Augen. Ist da nicht ein Geräusch?
Ich horche. Was ich jetzt ziemlich gut hören kann, ist mein pochendes Herz. Ich spitz meine Ohren.
Ein Knacksen.
Aufgeregt horche ich weiter.
Wieder ein Knacksen.
Ich versuche, irgendwas durch die Dunkelheit zu sehen, aber es ist stockfinster. Kommt es von der Tür? Ist da draußen jemand?
Ich lausche.
Habe ich mir das nur eingebildet? Vielleicht habe ich schlecht geträumt. Ok, beruhig dich und schlaf weiter.
Ich schließe meine Augen. DA! Jetzt sind es Schritte. Da steht doch irgendwer vor meiner Tür.
Ich hebe meinen Kopf und spitz meine Ohren.
Wer könnte um diese Uhrzeit vor meiner Tür stehen?
Gespannt beobachte ich die Tür und lausche.
Alles ist still. Ich sehe einen Schatten unten an der Türspalte. Gebannt fixiere ich die Spalte. Der Schatten verändert sich. Mein Herz schlägt schneller. Da draußen ist tatsächlich jemand. Aber was will er? Ich verhalte mich ganz ruhig. Jede einzelne Sekunde vergeht doppelt so langsam. Ich starre weiter zur Tür.
Dann ein Klopfen. Ich zucke zusammen.
Ich höre wieder Schritte, jemand bewegt sich da draußen.
Irgendwie hab ich einen Kloß im Hals. Ich fühl mich unbehaglich.
Doch es pocht schon wieder, poltert schon fast. BUMM, BUMM, BUMM!
Es klingt merkwürdig dumpf. Ich trau mich nicht, mein Bett zu verlassen. Ich sage nichts, ich will nur, dass dieser Jemand wieder geht. Stille. Ist er weg? Ich horche. War bestimmt nur jemand, der noch irgendwas brauchte. Ich leg mich wieder hin, war gerade kurz vor dem Einschlafen, aber dann höre ich wieder Schritte. Jetzt breitet sich Anspannung in meinem Körper aus. Da bewegen sich wieder Schatten da draußen.
Ich werde unruhig. Was passiert jetzt? Wer klopft da? Ich will einfach nur, dass die Schatten verschwinden, doch sie bleiben und belagern die Tür. Einbrecher? Nein, das kann nicht sein, das ist einfach nicht die Gegend dafür.
BUMM, BUMM, BUMM. Ich fühle mich beklommen, das Klopfen klingt so gräßlich, so bedrohlich, doch mit der letzten Portion Mut rufe ich: “Wer ist da?“ Ich will selbstbeswusst und stark klingen, aber meine Stimme zittert und quietscht, ich klinge eher wie jemand, der sich gerade einnässt.
BUMM, BUMM, BUMM. Die Tür knackst. Was passiert, wenn sie reinkommen? Ich stelle mir gerade jedes Szenario vor, bewaffnete, maskierte Menschen, die sich auf mich stürzen und... Weiter will ich gar nicht denken. Doch zu meinem Glück bleibt die Tür stabil. Es wollte gerade Erleichterung in mir aufkommen, aber in einem Moment der Verzweiflung wird mir etwas klar und alles in mir zog sich augenblicklich zusammen, als mir bewusst wird, wie falsch ich liege, aber jetzt in diesem Moment muss ich mit Entsetzen feststellen: Die Schritte kommen nicht von draußen.
Gruß,
der, der auf Tischen tanzt
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tabledancer
Kleinkind
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Registriert: Mo Mär 12, 2018 9:15 am

Di Apr 10, 2018 8:31 pm

Zwilling


Monty
Mitglied
Donnerstag, 14. April 2016, 11:06 Uhr
Hi,

ich muss mich jetzt erst einmal etwas beruhigen lassen und brauche etwas, was mir ein wenig die Angst nimmt und wieder etwas Kontrolle bringt.
Ich hatte ja eigentlich schon immer etwas für Paranormales übrig, aber in letzter Zeit nimmt es etwas Überhand, finde ich.

Ich weiß nicht genau, wo ich jetzt anfangen soll, mein Kopf ist immernoch zu unaufgeräumt, aber am besten beginne ich ganz von vorn.

Vor zwei Jahren starb mein Zwillingsbruder und seit diesem Tag fehlt einfach etwas in meinem Leben, ich habe es nie ganz verkraftet und deshalb stellte ich mir immer vor, er wäre hier bei mir, damit dieses Loch, das er hinterließ, nicht so groß in mir klaffte. Das hat mir die nötige Kraft gegeben, irgendwie weitermachen zu können und dadurch, dass meine Mutter dies eben so gut wie ich handlen konnte, wurde unser Verhältnis kompliziert. Ich sehe ja auch aus wie er und ich sehe ihn auch, wenn ich in den Spiegel gucke, es ist eine ständige Erinnerung, die die Wunden immer neu aufreißt. Ich telefonierte fast nur noch mit ihr, sah sie kaum noch und ich denke, sie braucht auch diesen Abstand, um es irgendwie verarbeiten zu können.
Auch wenn ich mir vorstelle, dass er immer noch hier wäre, wusste ich, es ist in meinem Kopf, dass es nicht real war, aber mittlerweile scheint es sich zu verselbständigen: irgendwann konnte ich sein Lachen hören. Ein Lachen, das so klang, als wäre es direkt neben mir. Ich habe mich ungedreht, aber niemand gesehen.
Ich fand es recht seltsam und habe es erst mal auf den Trauerzustand geschoben, weil ich dachte, dass es daran liegt, dass ich ihn immer noch viel zu sehr vermisse und und mir meine Psyche einen Streich spielen möchte. Ich träume ja auch recht häufig von ihm und in diesen versuche ich irgendwie, mir selbst meine Fragen auf das “Wieso“ zu beantworten, in dem ich im Traum mit ihm spreche. Alles ist noch immer so unbegreiflich.

Aus diesem Anlass heraus hatte ich mir überlegt, vielleicht eine Trauertherapie zu machen und hatte meiner Mutter davon erzählt, ja, auch, um sie zu fragen, ob wir das vielleicht gemeinsam machen können. Ich sagte ihr, dass es wohl Zeit ist, denn ich bin wohl an einem Punkt, an dem sich mein Zustand fragwürdig verändert. Auf ihre Frage hin, was ich genau damit meine, erzählte ich ihr, dass ich wohl langsam Halluzinationen bekam. Ich erzählte von dem Lacher, den ich hörte, obwohl ich ganz alleine war, sie aber erzählte mir, dass auch sie seine Stimme hören konnte. Ich dachte, sie würde meine Idee sofort befürworten, aber so kam es nicht.
Sie sagte, dass er auf uns aufpasst und uns nicht alleine lässt und mit mir in meinen Träumen spricht und versucht, für mich da zu sein. Als sie das sagte, wurde mir gänzlich anders. Spricht mein Bruder mit mir in meinen Träumen? Wie kann das möglich sein?
Wenn ich die Nacht wieder von ihm träumte, musste ich ihm diese Frage stellen. Aber mein Bruder kam nicht.
Die Nacht schlief ich durch und träumte von nem Freizeitpark, in dem ich umherstromerte und auf der Suche war. Auf der Suche nach meinem Bruder. Ich durchstreifte die Buden, die Attraktionen, verlor mich inmitten all der Menschen, die so blass erschienen. Eine Suche ohne jeglichen Fund.
Ich wachte auf.
Ich rief dann noch einmal meine Mutter an und fragte noch mal wegen der Therapie nach, die ich augenblicklich vergessen hatte mit der Zusicherung, dass ich allmählich bereit bin, die ganze Sache zu verabeiten. Es musste sein. So langsam wurde mir bei der ganzen Sache etwas unwohl.
Meine Mutter fragte mich, wann ich sie denn gefragt hätte. Erstaunt hatte ich ihr von unserem Gespräch am Vortag erzählt. Aber sie bestand vehement darauf, dass ich sie nicht angerufen hätte.
Ich schaute in meinem Handy nach und rief die Protokolle auf. Tatsächlich, da war kein Telefonat mit meiner Mutter am besagten Tag protokolliert. Ungläubig hatte ich mein Handy mehrmals durchsucht. Hatte ich es gelöscht?
Scheinbar werde ich echt verrückt. Zur Sicherheit habe ich mich mal in die Psychiatrie einweisen lassen. Hier müssen wohl die Profis ran, ich jedenfalls habe nur Fragen, keine Antworten. Und vermutlich einen Schaden.

Also befand ich mich in einer Klinik. Aber es wurde nicht besser. Jededmal, wenn ich in den Spiegel guckte, hatte ich nicht das Gefühl, mich anzusehen, sondern ihn.
Ich versuchte, den Blick in den Spiegel zu vermeiden. Doch es funktionierte nicht.
Ich hörte seine Stimme, die zu mir sprach. Er fragte mich, ob es neuerdings mein Hobby ist, mit Ärzten zu quatschen. Ich blickte in den Spiegel. Ich starrte mir in die Augen. Minute für Minute. Ich wollte da nicht reingucken, doch ich konnte nicht anders. Schließlich dann, nachdem einige weitere Minuten verstrichen, wollte ich mich gerade von mir abwenden, da wurde mir eiskalt: er zwinkerte mir zu.
Ich habe meinem Spiegelbild dann erklärt, dass ich nicht aus Spaß hier bin. Ich bin hier, weil ich dich sehe. Und höre. UND DU SOLLST GEHEN!
Er erinnerte mich daran, dass ich derjenige war, der ihn sehen wollte und ihn mir sogar imaginär vorstellte. Und er sagte, dass er nicht gehen werde und das daran auch die Klinik nichts ändern würde.
Und er sollte Recht behalten. Verdammt, er verfolgte mich auf Schritt und Tritt und ließ mich nicht mehr los.
Keine der Therapieansätze brachte was, egal wo ich war, er war immer da und sprach mit mir, machte mich verrückt, machte mir Angst. Ich brauche richtige Hilfe.
Daher wende ich mich an euch.
Ich habe alles probiert. Ich habe probiert, ihn zu vertreiben, aber er geht nicht.

Was kann ich tun? Wie werde ich meinen Bruder los? Und wieso ist er so “anders“?
Ich will einfach wieder, dass alles normal ist.

Lg, Monty


beelze
Mitglied
Donnerstag, 16 April 2016, 13:02 Uhr

Hey Monty, also es ist nicht unbedingt sehr selten, dass manche sich so in ihre Trauer hineinsteigern, dass sie sich absolut darin verlieren und etwas Böses darin reinprojizieren.
Nur Geduld, werd dir klar, dass es nur in deinem Kopf ist und alles ist gut.


clowdy-564
Mitglied
Donnerstag, 16 April 2016, 13:21

@beelze
Bist du dir sicher? Ich weiß nicht, ich hatte mal gelesen, es wäre ein Wesen aus einer anderen Dimension... Ist echt gruselig...
@Monty pass auf dich auf, lass dich nichts ins Dunkle Nichts ziehen...


sarah
Mitglied
Donnerstag, 16 April 2016, 14:00 Uhr

@clowdy-564

Quatsch, das sind Ammenmärchen.

@beelze

Ich glaub das auch. Alles ist gut. @Monty, mach dir keine Sorgen, alles ist gut. Du bist wohl nur ziemlich aufgewühlt und findest statt raus nur weiter rein.


clowdy-564
Mitglied
Donnerstag, 16 April 2016, 14:05 Uhr


@sarah

Nein, das sind keine Ammenmärchen.
Erst verfolgen sie dich und dann bist du auf einmal wie vom Erdboden verschluckt. Der Fragesteller braucht Hilfe, keine Beschwichtigungen, die ihn nur weiter in Gefahr bringen.
Ich habe auch mal so einen Verlust erlitten. So habe ich meine beste Freundin verloren.
Ihre Schwester (Zwilling) ist verstorben.

@Monty
Du darfst nicht mehr schlafen, hörst du?


sarah
Mitglied
Donnerstag, 16 April 2016, 14:23 Uhr


@clowdy-564

Jetzt verbreite hier doch nicht so einen Scheiß.
Und ihm auch noch vorzuschlagen, nicht zu schlafen, das geht gar nicht.
Lass den Blödsinn.


mr-asgaard
Mitglied
Donnerstag, 16 April 2016, 14:44 Uhr


@sarah

Ich bin mir nicht sicher, ob sie so einen Scheiß redet, ich glaube, sie meint das absolut ernst.
Beim Fragesteller verschwimmt Realität und Traum. Und es sieht so aus, dass nicht nur Reales real ist, der Traum ist es auch.
Der Wunsch, seinen Bruder weiter zu sehen, hat eine verschlossene Tür geöffnet. Und jetzt kann er sie nicht mehr schließen.


Monty
Mitglied
Donnerstag, 16 April 2016, 15:05 Uhr


Hey, danke schon mal für die Antworten.
Ja, er verfolgt mich jetzt auch, wenn ich schlafe. Gestern bin ich mitten im Wohnzimmer aufgewacht. Als ich aufstehen wollte, hörte ich wieder dieses Lachen...
Ich schreibe gerade von unterwegs, er ist in der Nähe, er hat mich gleich wieder... Ich schreibe wieder, sobald ich Luft habe.

LG, Monty


sarah
Mitglied
Freitag, 17 April 2016, 11:25 Uhr


@Monty

Man... Es tut mir so leid, wie du dich fühlst, aber ich glaube, du solltest dich besser an einen Arzt wenden. Ich würde dich auch begleiten.


clowdy-564
Mitglied
Freitag, 17 April 2016, 11:54 Uhr


@sarah

Er braucht keinen Arzt.
Er muss in Bewegung bleiben. Und darf nicht schlafen. Er muss durchhalten. Das hört nur auf, wenn er ihn abhängt. Er will ihn übernehmen, damit er hier bleiben kann. Er muss durchhalten. @Monty, halt bitte durch, bitteeee.


sarah
Mitglied
Freitag, 17 April 2016, 13:36 Uhr


Oh mein Gott, clowdy...
Das ist einfach nur peinlich...


Monty
Mitglied
Freitag, 17 April 2016, 14:27 Uhr


Hey, ich hab ein bisschen Ruhe. Hab seit Tagen nicht mehr geschlafen... Ich bin hundemüde... Aber er lauert. Ich kann es fühlen...
So, ich muss schnell weiter...

LG, Monty


sarah
Mitglied
Freitag, 17 April 2016, 14:53 Uhr


Oh man, ok, wie ihr wollt...


clowdy-564
Mitglied
Freitag, 17 April 2016, 16:21 Uhr


@Monty, du schaffst das...


Monty
Mitglied
Samstag, 18 April 2016, 14:44 Uhr


Mist, ich glaub, ich bin eingeschlafen... Ich glaub, ich hör ihn. Ich muss schnell.. Weg... Keine Zeit mehr... Meld mich gleich...

LG, Monty


mr-asgaard
Mitglied
Montag, 20 April 2016, 10:05 Uhr


Monty ?


clowdy-564
Mitglied
Mittwoch, 22 April 2016, 17:47 Uhr


Monty, bitte melde dich... :o


Jeelse
Mitglied
Donnerstag, 23 April 2016, 21:00 Uhr


Hallo? Ist hier noch was los? Monty? Wie geht es dir?


sarah
Mitglied
Freitag, 1 Mai 2016, 23:59 Uhr

Monty??


Monty
Mitglied
Freitag, 3 Mai 2016, 11:31 Uhr

Er... hatte mich fast... Bin kurz eingenickt, auf der Toilette. Der Spiegel ist runtergekracht...
Bin aufgeschreckt.


sarah
Mitglied
Freitag, 3 Mai 2016, 14:54 Uhr

Ohh Monty... Was machst du da nur?


mr-asgaard
Mitglied
Freitag, 3 Mai 2016, 14:59 Uhr

@sarah
Was ist dein Problem?
Ist doch offensichtlich, dass er hier nicht mehr nur eine Trauer durchlebt...

@Monty
Knapp... Es ist nicht mehr lang...
Halte durch...


Monty
Mitglied
Freitag, 3 Mai 2016, 16:06 Uhr

Keine Kraft mehr... Müde...


clowdy-564
Mitglied
Freitag, 3 Mai 2016, 16:14 Uhr

@Monty
Nicht einschlafen, hörst du??? :o :o :o


sarah
Mitglied
Freitag, 3 Mai 2016, 16:16 Uhr

mr-asgaard schrieb:
Knapp... Es ist nicht mehr lang...
Halte durch...


Du hast Recht... Es ist nicht mehr lang...
Ich hab es fast geschafft... :twisted:


Gruß,
der, der auf Tischen tanzt
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